Versicherungslösungen

Aus meiner Sicht macht es Sinn, sich mit den folgenden Risikoszenarien intensiv auseinander zu setzen:

1. Berufsunfähigkeit

Von einer Berufsunfähigkeit spricht man, wenn eine betroffene Person aufgrund von Behinderung oder Krankheit voraussichtlich außer Stande ist, Ihren zuletzt ausgeübten Beruf oder einen Ihren Kenntnissen und Fähigkeiten entsprechende Erwerbstätigkeit auszuüben.

Die gesetzliche Rentenversicherung kennt den Begriff der Berufsunfähigkeit für die Geburtsjahrgänge ab dem Jahr 1961 nicht mehr. Stattdessen wird unterschieden zwischen „voller“ und „teilweiser“ Erwerbsminderung.

Das bedeutet, dass die gesetzliche Rentenversicherung nicht mehr den Beruf des Betroffenen berücksichtigt, sondern lediglich schaut, ob auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt irgendeiner Erwerbstätigkeit im Rahmen einer gewissen Anzahl an Stunden nachgegangen werden kann.

Je früher eine Berufsunfähigkeitszusatzversicherung abgeschlossen wird, desto günstiger sind selbstverständlich die Prämien.

Auch wenn die gesetzliche Rentenversicherung unter bestimmten Voraussetzungen die bereits erwähnte Erwerbsminderungsrente zahlt, sind die finanziellen Auswirkungen doch verheerend.

Schauen Sie sich dazu Ihre letzte Renteninformation an und ermitteln Sie selbst die Differenz zwischen Ihrem aktuellen Nettogehalt und der dort ausgewiesenen „vollen“ Erwerbsminderungsrente.

Macht aus Ihrer Sicht eine zusätzliche private Absicherung nicht Sinn?

2. Todesfall

Eine Absicherung für den Todesfall macht eigentlich immer Sinn und bedarf daher keiner weiteren Erklärung.

Gerne helfe ich Ihnen dabei, gemeinsam mit unserem Versicherungsmakler den geeigneten Tarif zu finden.

3. Pflegebedürftigkeit

Die Wahrscheinlichkeit pflegebedürftig zu werden, nimmt mit dem 70. Lebensjahr überproportional zu.

Mit dem Anfang 2017 überarbeiteten System der Pflegestufen, sind aus den bis dahin drei Pflegestufen insgesamt fünf Pflegegrade geworden.

Im Rahmen dieser neuen Pflegesystematik sind Sonderleistungen für Demenzkranke integriert worden.

Die Leistungen im Pflegefall sind gesetzlich festgelegt, aber reichen in der Regel nicht aus. Denn im Durchschnitt kostet eine einfache Unterbringung in einem Pflegeheim ca. 3.400,00 Euro pro Monat.

Viele Menschen stellen erst bei familiärer Betroffenheit fest, wie teuer die Unterbringung eines Verwandten in einer Pflegeeinrichtung werden kann.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes aus 2017 ist die Zahl der Pflegebedürftigen von 2013 auf 2015 um insgesamt 9% gestiegen; gegenüber 2001 liegt die Steigerungsrate sogar bei 40,2%!

Auch hier gilt es, sich rechtzeitig mit diesem Thema auseinander zu setzen.

In jungen Jahren sind Kosten für eine Pflegezusatzversicherung überschaubar und schützt die eigenen Kinder später vor dem finanziellen Ruin, denn bei Pflege gilt:

„Kinder haften für Ihre Eltern“.